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Last updateWed, 14 May 2014 11am

Transaktionsanalyse- Persönlichkeitsanordnung

Wir bezwecken, uns der Fragestellung zu nähern: Inwieweit ist die Persönlichkeitsanordnung und deren Evolution von den Philosophien eines Menschen bedingt? Um uns zu dieser

Gelegenheit anzunähern, müssen wir in weitere Fakultäten ausweichen, hier: in die Psychoanalytische Theorie und die sich daraus konstruierte Transaktionsanalyse.

Wir gehen davon aus, dass sich die Eigenart eines Menschen signifikant basierend auf drei verschiedene Faktoren entwickelt:

Bestimmter Erbfaktoren

Zwischenmenschlicher Umkreis

Selbststeuernde Geneigtheiten

Betrachtet man das Verhalten eines Menschen und versucht man dessen Gemütsart über die gemachten Wahrnehmungen und dem observabelen Verhalten zu definieren, so müssen wir uns bewusst sein, dass wir alleinig Rückschlüsse ziehen können.

Das, was außerhalb gezeigt wird, ist nur ein Anschein, eine Fassade. Innere Kraft und Schwächen, die wir aufnehmen und die jedem Menschen in andersartiger Formgebung anhaften, lassen selbige Rückschlüsse zu.

Dem Subjekt selbst sind dessen Fehler mehr oder weniger bewusst. Je bewusster selbige sind, desto mehr "Zwiespalt" hat es damit. Im Subjekt gehen seelisch-emotionale Hergänge vor, wie: Schamgefühl und Schuldbewusstsein, Verdrängungen, Sublimationen, Rationalisierungen und u. a. mehr.

Die in der Persönlichkeitsweiterentwicklung gefestigten Einstellungen stellen eine für das Subjekt essentielle idealisierte Persönlichkeitskonsistenz dar.

Im Spannungsverhältnis zwischen dem Ideal-ich und dem Ego in der Selbstwahrnehmung werden bewusst gewordene Schwächen umgewandelt, so zum Exempel: ermangelnde Durchsetzungsfähigkeit in ein Mühe geben nach Konformität, oder aus mangelndem Erfolg wird Anspruchslosigkeit, Aggression wird in lässigem Wettkampf sublimiert, Geiz wird als Sparsamkeit umdeutet.

Damit wir gegenüber anderen "bestehen" können (unter Rücksichtnahme bspw. auf unser Schamgefühl) konstruieren wir Fassaden, die Auswirkung auf unser Handeln nehmen. Bezogen auf das Führungshandeln kann man dabei vier grundsätzliche Typen herausarbeiten, die in Kombination eine Polarität demonstrieren:

Abstandshandeln kontra der Suche nach Nähe

dominantes Verhalten vs. Reserviertheit