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Sat07202019

Last updateWed, 14 May 2014 11am

Informationsaustausch und Kommunikation

Menschen existieren dauernd in einem mitteilsamen Geschehnis. Interaktion ist andauernd, ständig und normal. Es gibt keine nicht-Interaktion. Dies wird besonders prägnant, sofern

Informationsaustausch gestört ist. Kommunikation ist mehr als nur der Übergang von Informationen.

In diesem Abschnitt wird die Interaktion unter anderem ebenfalls als Austausch aufgefasst, wobei Deutungsinhalte mitgeliefert und aufgenommen werden.

Aus der Fortentwicklung der Psychologie entstand die Transaktionsanalyse als Prozedur, Leitvorstellungen und Unregelmäßigkeiten in der Interaktion zwischen Personen zu prüfen und zu konkretisieren, und natürlich auch zu novellieren.

Eingangs als eine systematische Behandlung entwickelt, dient die Transaktionsanalyse dieser Tage als Grundannahme und Erklärungsschema für professionelle Techniken der Kommunikation.

Verständigung passiert gegenwärtig oft auf mannigfaltigen Wegen, ob brieflich oder vermittels Fax, ob im persönlichen Gedankenaustausch, ob mündlich oder nonverbale, oder mit Körpersprache, Mienenspiel und Gestik. Das vereinfachte Verständigungsmodell geht von einem Sender und einem Empfänger der Mitteilung aus. Unterdies hat der Sender einen bestimmten Zweck (Ansinnen).

Er verschlüsselt seine Botschaft, seine Nachricht, das heißt er verwendet Metapher, Zeichen, Mündliche Kommunikationsmittel oder andere kommunikative Mittel, die der Empfänger der Nachricht verstehen soll.

Der Sender verwendet einen bestimmten Kanal oder ein Mittler mit dem er die Mitteilung veräußern lässt.Der Abnehmer der Nachricht decodiert sie und erfährt infolgedessen eine Ausrichtung über den Plan (Vorhaben) des Zeichengebers.

Es zeigt sich, dass unter den unterschiedlichen Kommunikationsformen das Zwiegespräch regulär am prägnantesten ist. In einem Zwiegespräch lassen sich Daten geradewegs beiderseits tauschen es werden Emotionen übertragen, wie auch Anregungen, Strategien Gedankengänge usw. Man kann derbei ausdiskutieren, überzeugen und zu einer kolaborierenden Anschauung kommen.

Wenn es um Prozesse innerhalb der Führung von Mitarbeitern geht, wird regelmäßig der Zweck unterstellt, ein bestimmtes Auftreten beim Gesprächsteilnehmer zu erzeugen. Das Vorhaben (Intention) mitzuteilen und ein bestimmtes Handeln hervorzurufen ist Ziel und Zweck.

Eine Kongruenz der Intention des Zeichengebers und dem reaktiven Benehmen des Abnehmers regelmäßig als gegeben zu unterstellen, ist fragwürdig. Störungen im Interaktionsprozess sind laufend.