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Last updateWed, 14 May 2014 11am

Situationsabhängiger Führunsstil

Bei der Applikation eines situationsabhängigen Führungsstils besteht unter anderem die Funktionalität, die Kommunikation und das Managerverhalten gegenüber den Arbeitnehmern zu

koordinieren. Dabei sind die Haltungen der Beteiligten (ebenfalls die eigenen) zu kennen und zu beachten.

Das Leadershipverhalten wird im sozialen Bereich erkannt und beachtet. Dieses Umfeld besteht aus den in der Einrichtung befindlichen Dienstherren, Kollegen auf Peer-Höhe und den Beschäftigtern. Auf Peer-Niveau entsteht Übereinstimmungsdruck, der den Leiter dazu veranlasst, sein Managementverhalten an das Führungsverhalten seiner Kollegen anzupassen.

Seine Geschäftsherren, wirken auf die Entscheider ein und hegen Erwartungen an ihn. Dort entstehen Einwirkungsfaktoren, die die Philosophieen des Managers entweder bekräftigen, oder zur Reifung oder Korrektur veranlassen.

Der Leiter wirkt mit seinen Denkweiseen über sein Führungsverhalten auf die Mitarbeiter ein, die unterdies ihre Wahrnehmungen machen. Die Mitarbeiter andererseits passen sich an das Leadershipverhalten der Leiter an, basierend auf die mit ihm gemachten Erfahrungen. Diese Erfahrungen der Beschäftigter veranlassen ebenso diese, Änderungen an ihren Philosophieen vorzunehmen.

Die Geisteshaltungen der Mitwirkender hängen weiters mit deren Grad an Lebenserfahrung zusammen. Folgende Einschätzungen lassen sich für den Entscheider geben, um dessen Leadershipstil an die Situationen anzupassen:

Verantwortung delegieren (delegating) bei Angestellten die über ein sehr hohe Grad an Reife verfügen. Viel Zeit kostende Zuwendung durch den Manager ist hier nicht konstitutiv, genauso wenig wie pedantisch genaue Vorgaben.

Schwach aufgabenorientiertes Anleiten bei Mitwirkenden mit mittleren bis hohen intensitäten an Reife (participating). Der Leiter sollte sehr Menschenausgerichtet führen und mit Zielabkommen (kooperativ entschieden) arbeiten.

Sowohl personenorientiertes als weiters aufgabenorientiertes Leadershipverhalten bei Mitwirkenden mit geringem bis mittlerem ausmaß an Weltkenntnis (selling).

Direkte und ausführliche Aufgabenorientierung bei Angestellten mit einer niedrigeren intensität an Reife (telling).

SkillZone Tools zur Analyse von Denkweiseen

In den folgenden Texten werden wir uns mit den Einflussnahmefaktoren engagieren, die sich auf die Mentalitäten der Beteiligten im Führungsverlauf auswirken. Es sind dies:

Risikofreudigkeit versus Unzweifelhaftigkeit

Persönlichkeitsweiterentwicklung und -Strukturen

Begabung zur Stressbewältigung

Einsatzfreude - und Tatendrang

Fähigkeit zu vertrauen

Sittliche Werte und Lebensalter

Bei jedem dieser Einwirkungsfaktoren hängt die Prägnanz jeweils von der Vielseitigkeit bzw. von der Lebhaftigkeit des einzelnen ab.