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Last updateWed, 14 May 2014 11am

Einstellungen- entscheidend für unser Führungsverhalten

Einstellungen erstellen sich bei jedem Menschen. Haltungen sind beständig in ihrem Fortbestand und sind mitbestimmend für unser Gebaren, speziell für unser Führungsverhalten.

Doch wie entstehen Manieren?

Im Laufe der Fortentwicklung der Persönlichkeit werden Erfahrungen gemacht, wobei aus ihnen erneut sich Gesinnungen, Meinungen, Überzeugungen produzieren und letztendlich auch die dauerhaften Einstellungen, die darauf aufbauen.

Geisteshaltungen wirken als Filter respektive als Anleitung (guideline) für unser Verhalten. Vorgänge, Erfahrungen, Rekognoszierungen und Unterlagen werden durch diese Filter beurteilt und unter Zuhilfenahme eines Einschätzungsmaßstabs eingeordnet.

Evaluierungen laufen unterdies über zwei Stufen. In der ersten Station der Auswertung wird über die Bekanntheit oder und Unbekanntheit einer neuen Gegebenheit oder Information entschieden. Diese zwei Elemente werden hernach in der zweiten Teilstrecke jeweils bewertet: entweder affirmativ oder als negativ, entweder vorteilhaft oder unwohl.

Nach der zweiten Teilstrecke haben wir demgemäß vier Elemente mit diesen Eigenarten:

Bekannt und bestätigend = vertretbar
Bekannt und widrig = unannehmbar
Unbekannt und affirmativ = tolerabel
Unbekannt und negativ = unbrauchbar

Bei alledem spielen nicht zuletzt unsere bisherigen Begutachtungen eine Rolle, aber auch die Bewertungen, die wir von anderen übernehmen ommen haben (Vorzug). Der soziale Umkreis, in der wir aufgewachsen sind und in der wir uns gestaltet haben, spielt dabei maßgeblich: Landeskultur, Elternhaus, Schule, Beruf usw.

Gemachte Erfahrungen und Daten, und die sich daraus entstehenden Schätzungen, konsolidieren sich fortlaufend. Je öfter und je länger gleichförmige Beurteilungen und Auswertungen erfolgen, desto fester und immobiler wird die Mentalität. Philosophieen zu ändern ist knifflig.

Andererseits verlangt oftmals unser soziales Umfeld, dass wir kooperatives Gebaren zeigen, das heißt: auch von unseren Philosophieen ein wenig abzurücken.

Bei den zwei Elementen oben, die sich als unhaltbar herauskristallisieren, gibt es verschiedene Abwehrstrategien:

Nicht-Kognition

Verdrängen

Entziehen

Weigerung

Meiden

Ausfiltern