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Last updateWed, 14 May 2014 11am

Erklärung der Denkweisen die Beschäftigte mitbringen

Hierbei handelt es sich um eine Erklärung der Denkweisen, die Beschäftigte mitbringen. Es sind dies antithetische Geisteshaltungen (X. und Y.), wobei später eine Hinzunahme der

Geisteshaltung Z. (eine Zusammenschau aus beiden vorgenannten) von McGregor vorgenommen wurde.

Die Haltung X. - der Mensch ist generell der Arbeit widerstrebend

Der Mensch zeigt sich als primär der Arbeit nicht zugetan, er ist untätig und ohne Ehrgeiz. Er vermeidet Befugnis und an erster Stelle seiner Wichtigkeiten befindet sich Unzweifelhaftigkeit. Außerdem ist der Mensch ichbefangen oder gar eigensüchtig. Die Wichtigkeiten und Interessen der Firma für das er arbeitet, sind ihm unerheblich.

Daraus folgt für den Manager, dass der Mensch gesteuert oder eng gemanagt oder auch gezwungen werden muss, infolgedessen er die unerlässlichen Arbeitsleistungen einbringt.

Der Arbeitnehmer sieht die Firma als alleinverantwortlich für die Ausprägung der operativen Prozesse, das heißt für die Verwendung der Betriebsmittel Arbeit, Boden, Finanzen und Know-how. Incentive müssen bestehen sein, die Steuerung und Überprüfung obliegt der Organisation.

Die Philosophie Y. - der Mensch ist eigenmotiviert

Mitwirkende wollen von sich aus, bei gebührenden Bedingungen, Verfügungsgewalt für die Geschicke der Organisation übernehmen. Sie sind weder den betrieblichen Relevanzen und Interessen gegenüber gleichgültig noch stehen sie dem unbeugsam gegenüber. Sollten sie es hingegen sein, dann vermöge negativer Erfahrungen, die sie in ihrer Laufbahn gemacht haben.

Die Bereitschaft dazu, sich für die Firma einzusetzen, ist im Allgemeinen vorhanden. Der richtige Einsatz der Arbeitsmittel der Firma obliegen der Unternehmensführung.

Es ist eine Aufgabe der Unternehmungsleitung, sowohl für die Wichtigkeiten der Organisation tätig zu sein als ebenfalls die Bedürfnisse der Mitwirkenden anzuerkennen. Beschäftigte verpflichten sich selbst, Ziele zu vollenden und Zuständigkeit für ihre Betätigung zu übernehmen.

Die Philosophie Z. - es kommt drauf an

Die Einzeltheorien wie oben können sich rundheraus oder teils ausschließen. McGregor führte infolgedessen eine Synthese der X. und der Y. Theorie ein, insbesondere deswegen, seinen Beurteilern ein gängiges Konzept entgegenzusetzen.

(Zur Weiterführung der Z. Hypothese siehe gleichfalls: William Ouchi, oder japanischer Verwaltungsstil)