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Last updateWed, 14 May 2014 11am

Der Markt als Habitat- Absatzumschlagplatz

Der Markt als Habitat der Unternehmenspräzens läßt sich in einen Einkaufsmarkt (Arbeits-, Warenbeschaffungs- und Kapitalhandelsplatz) und Absatzmarkt klassifizieren.

Der Absatzumschlagplatz stellt die Vollständigkeit jener Bedarfsträger dar, an die sich die Unternehmenspräzens als potentielle Konsument ihrer Leistungsfähigkeit wendet.

Zwischen der Unternehmung und dem Umschlagplatz findet  ein Wertkreislauf (Waren- und Geldströme) statt, der durch spezielle Kommunikationsströme unterstützt wird. Wie vielgestaltig die Beziehungen einer Unternehmung zum Markt sind, zeigt die Darstellung seiner Marktpartner.

Man unterscheidet hierbei vorgelagerte (Arbeitnehmer, Provider, Kapitalgeber), nebengelagerte (Konkurrenten, Öffentlichkeit) und nachgelagerte Handelsplatzpartner (Absatzhelfer, Agenten, Bedarfsträger).

Für die Festsetzung der Marktgröße spielen die Begriffe Marktvolumen, Markteignung und Marktvolumen eine große Rolle. Die Relation zwischen Handelsplatzvolumen und Marktplatzpotential bringt den Saturationsgrad eines Handelsplatzes zum Ausdruck.

Zur Beurteilung der Stellung einer Firma im Vergleich zu Konkurrenzunternehmensorganisationen muß der Marktquotient ermittelt werden. Marktanteilsentwicklungen sind ein wichtiges Indiz für die Behauptung der Firma im Handelsplatz.

Die Transition vom Verkäufer- zum Käuferumschlagplatz kann als die Geburtsstunde des fortschrittlichen Marketing angesehen werden. Dieser Wechsel in der Handelsplatzbegebenheit machte eine Umorientierung in der Organisationspolitik unabdingbar. Es folgte eine Entsagung von der Verarbeitungsausrichtung und eine Zuneigung zur Kunden- bzw. Marketingausrichtung. Am Bezugspunkt des kompletten Unternehmensvorgangs steht die Marketingforschung. Erst auf der Basis der somit ermittelten Angaben wird die Applikation der absatzpolitischen Tools im Sinne eines perfekten Marketing-Mix geplant.

Einer Firma stehen bei der Suche neuer Absatz- und Gewinnchancen vier maßgebliche Handelsplatzstrategien zur Verfügung: Umschlagplatzdurchdringung, Marktplatzdehnung, Aufschluss von Marktplatzlücken und Diversifizierung.

Darüberhinaus zählt ferner die Marktplatzsegmentierung zu den marketingpolitischen Normentscheidungen. Die Umschlagplatzsegmentierung als Teilumschlagplatz-Strategie verschafft der Unternehmensorganisation, anstelle eines marginalen und bedrohten Anteils am Gesamtmarkt, eine starke Position in den auserwählten Teilbereichen.

In der Realität hat die geografische und insbesondere die demografische und psychografische Marktsegmentierung eine große Maßgeblichkeit erlangt. Als eigene Segmentierungsstrategien differenziert man die konzentrierte und differenzierte Marketingstrategie.