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Sat12042021

Last updateWed, 14 May 2014 11am

Die Beziehung zur Mutter und Umkreispersonen-Kind

Beweglichkeit: Das Kind 'erlernt' sitzen und stehen und vergrößert an erster Stelle kriechend seinen Tätigkeitsbereich.

Kognitive Entwicklung: Die Dingsichtweise entsteht, ferner: die

sensomotorische Denkfähigkeit (Gerätschaftsdenken) realisier sich.

Das wichtigste Attribut dieser Periode ist eine detektierbare Anhänglichkeit an die dauernde Pflegeperson;

die soziale Beziehungsfähigkeit beginnt sich zu konzipieren. Die Interaktion der Pflegeperson, zumeist ist es die Mutter, mit ihrem Nachwuchs ist in diesem Zusammenhang ausschlaggebend.

Kontaktwärme, d.h. Körperberührung mit der Mutter, Gefühlsbewegung, freundliches, schmiegendes Sprechen, Ankuscheln, Blickkontakt, ist ein primäres Bedürfnis und bildet die Fundierung der ersten emotionalen Interaktion. Aus einer positiven ersten Beziehung formt sich sich Vertrauen zur Welt; die erste Relation ist sozusagen das 'Muster', nach dem Zuordnungen im späteren Existieren etabliert werden.

Wie wesentlich die ersten Beziehungen des Kindes zu seiner Umgebung sind, präsentieren die Schädigungen von minderwertig hospitalisierten Kindern. Wohl lassen sich bei weitem nicht alle Entwicklungsrückstände, wie einstig angenommen wurde, auf die Separierung von der Mutter zurückführen.

Verstandsmäßige Entfaltungsstörungen basieren auf Belebungsarmut schlechter Heime und mögen, sofern ein Umgebungswechsel früh genug erfolgt, rasch aufgeholt werden. Erheblich komplexer sind die Konsequenzen auf die affektive Evolution. Fest steht, daß:

1. für eine gesunde Dynamik der affektiven Beziehungstauglichkeit und der sozialen Anpassung kompakte, permanente Beziehungen zu Umkreispersonen unentbehrlich sind;

2. selbige Beziehungen jedoch nicht lediglich zur Mutter oder lediglich zu einer Person, sondern durchaus zu mehreren Personen möglich sind; bedeutend ist, daß die Bezugsmenschen sich konzentriert mit dem Kind abgeben und es Kontaktgespür miterleben lassen.

Die kritische Zeit für das Eingehen dieser belastbarer Beziehungen und für die Architektur der Beziehungseignung überhaupt ist das Alter innert 6 - 8 Monaten und eineinhalb Jahren.