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Last updateWed, 14 May 2014 11am

Aufmerksamkeit und charakteristische Vorstufen von Kindern

Die Perzeption ist zu Beginn allumfassend und heftet sich erst einmal alleinig an die Intensität, keineswegs an die Struktur der Umweltreize. In der Reaktionsphase bestätigt erstes Betrachten,

wobei dem menschlichen Antlitz besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird (die Augen bieten Hinweisfunktionalität).

Das Favorisieren sozialbezogener Anreize scheint vererbt und dürfte in einer unmittelbaren Verbindung zur Abhängigkeit des Kindes von seiner sozialen Umgebung stehen. Ferner werden schwer verständliche Konstrukte einfachen gegenüber favorisiert. Die Stimulierung der weiteren Evolution anhand einer vielgestaltigen Umwelt ist offenkundig eine wichtige praktische Folge aus diesen Observationen.

Erste Erinnerungs- und Lernperformanzen treten in Verbindung mit der Kostsannahme auf (Erneuerung des Saugreflexes und Reagieren auf Vorandeutung. Weiters formen sie sich im Rückblicken und Wiederkennen, in Verwunderung und Ahnen wie auch in den Andersartigkeitseindrücken.

Die Intelligenz entfaltet sich in dieser Phase bisherig nicht, jedoch werden erste sensomotorische Erlebnisse, auf denen die Intelligenzentfaltung anschließend etablieren wird, gemacht (betrachten, halten, anfassen, greifen).

Im affektiven und zwischenmenschlichen Areal reagiert das Kind mit Lächeln auf den Menschen ganz generell, zuerst auf das menschliche Gesicht und die Augen, hernach ebenfalls auf die menschliche Stimmlage. Ebenso ahmt es den Gesichtsausdruck unwillkürlich nach. Es handelt sich dieserfalls um ein angeborenes Instinktverhalten.

Die Dynamik der Sprache hat charakteristische Vorstufen: das Babbeln und die Tonäußerungen. Das Plappern ist ein Funktionalitätsspiel, die Geräuschäußerungen konstatieren die kennzeichnende menschliche Affinität, durch 'Sprechen' auf Sprache zu erwidern. Auf solcher Stufe der Sprachevolution ist das Kind jedoch auf Veröffentlichung und Auslösung von Habiti der Umgebung begrenzt.


Die Phase der aktiven Betrachtung zur Umwelt (innert 7. und 11. Monat) ist beschrieben vermöge einer größeren motorischen Regsamkeit, die nun genauso eine aktive Berücksichtigung zum Erwachsenen und eine aktive Inbesitznahme von Dingen gewährt.